Aktualisierungsdatum: 05.02.2007

Die folgenden Komponenten weisen in Microsoft SQL Server 2005 Service Pack 2 (SP2) neue oder verbesserte Features auf.

Hinweis:
SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt nicht alle in diesem Thema aufgeführten Features. Die in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützten Features werden explizit genannt.

Featurebereiche

Analysis Services

  • Microsoft Office 2007 erfordert die Installation von SQL Server 2005 Analysis Services SP2, damit alle Business Intelligence-Features unterstützt werden. Features von Microsoft Office, die SP2 erfordern, werden bei der Ausführung für eine Instanz von Analysis Services ohne installiertes SP2 deaktiviert.

  • Die Funktionalität von lokalen und Sitzungscubes wurde wesentlich verbessert.

  • Die Leistung und Skalierbarkeit wurde für folgende Aufgaben verbessert: untergeordnete SELECT-Ausdrücke, die Berechnung laufender Summen, NUMA-Optimierungen für Partitionsverarbeitung, die Skalierbarkeit von Partitionsabfragen, unregelmäßiger Hierarchien, sichtbare Gesamtwerte, ROLAP-Dimensionen, das Zellenrückschreiben, m:n-Dimensionen, den Drillthrough, semiadditiver Measures, unäre Operatoren und gespeicherter Prozeduren.

  • Jetzt wird eine Warnmeldung angezeigt, wenn eine benutzerdefinierte Hierarchie nicht als natürliche Hierarchie definiert ist.

  • Die MDX-Drilldownfunktionen* verfügen über ein neues Argument, mit dem Sie einen Drilldown für bestimmte Tupel angeben können.

  • Der CREATE-Methode von MDX wurde die SCOPE_ISOLATION-Eigenschaft hinzugefügt.

    Durch diese Eigenschaft können im Sitzungsbereich gültige und durch Abfragen definierte Berechnungen vor Berechnungen im Cube aufgelöst werden statt danach.

  • Zahlreiche Verbesserungen bezüglich Funktionalität und Leistung wurden aufgenommen. Verbesserungen wurden speziell an folgenden Bereichen vorgenommen: der inkrementellen Verarbeitung, verwendungsbasierten Aggregationsentwurfsalgorithmen, der Abwärts- und Aufwärtskompatibilität, der Parent-Child-Sicherheit, der Skalierbarkeit von Partitionsabfragen, dem Zellenrückschreiben und dem Zeitintelligenz-Assistenten.

  • Die Leistung und Funktionalität des Viewers für neuronale Netzwerke wurde verbessert. Die Unterstützung für mehrere geschachtelte Tabellen wurde hinzugefügt.

  • Die Leistung von Naive Bayes-Vorhersagen wurde durch Zwischenspeichern häufig verwendeter Attribute verbessert.

  • Das Trainieren von neuronalen Netzwerken wurde durch eine bessere Nutzung des Arbeitsspeichers bei Trainingsdatasets mit geringer Dichte und eine bessere Nutzung mehrerer Threads bei der Fehlerberechnung (Feature von SQL Server 2005 Enterprise Edition) verbessert.

  • Eingeschränkte Unterstützung für Data Mining-Viewer mit lokalen Miningmodellen wurde hinzugefügt.

  • Der Weitervertrieb von Steuerelementen für den Data Mining-Viewer ist jetzt von ADOMD.NET abhängig.

    Die neue Weitervertriebsdatei wird in einem Feature Pack zur Verfügung stehen, das bald nach Service Pack 2 ausgeliefert wird.

Wichtig:
Weitere Informationen zu SP2 finden Sie im Microsoft OLAP-Blog von Mosha Pasumansky im Abschnitt mit zusätzlichen Informationen auf der Microsoft TechNet-Website SQL Server 2005 – Analysis Services (in Englisch).

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Datenbankmodul

  • Die Installation der SQL Server-Datenbankdienste unterstützt jetzt Wartungspläne. Vor SP2 mussten Sie SQL Server 2005 Integration Services (SSIS) installieren, um Wartungspläne für eine Nur Server-Installation auszuführen.

  • Die Wartungspläne unterstützen nun Multiserverumgebungen, das Anmelden auf Remoteservern und geplante Zeitpläne. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehensweise: Erstellen eines Wartungsplanes und in den Themen zum Erstellen von Wartungsplänen für Multiserver und zum Hinzufügen und Bearbeiten von Unterplanzeitplänen für Wartungspläne.

  • In SQL Server 2005 Enterprise Edition wurde eine neue Funktionalität für ein alternatives Speicherformat hinzugefügt, mit dem der erforderliche Speicherplatz für vorhandene decimal- und numeric-Datentypen minimiert werden kann. Zur Nutzung der Vorteile sind keine Änderungen an Anwendungen erforderlich. Das neue Speicherformat, das als vardecimal-Speicherformat bezeichnet wird, speichert decimal- und numeric-Daten als Spalten variabler Länge und kann auf Tabellenebene für neue oder vorhandene Tabellen aktiviert bzw. deaktiviert werden. Wenn Sie eine decimal- oder numeric-Spalte mit hoher Genauigkeit deklariert haben, diese jedoch für die meisten Werte nicht benötigt wird, können Sie möglicherweise viel Speicherplatz einsparen, der zum Speichern der Tabelle erforderlich ist. Mit einer neuen gespeicherten Prozedur kann die Reduktion der durchschnittlichen Zeilengröße im neuen Speicherformat geschätzt werden. Weitere Informationen finden Sie im Thema zum Speichern von Dezimaldaten als variable Länge.

  • Es wurden Anmeldetrigger und eine Option zur Einhaltung allgemeiner Kriterien für sp_configure hinzugefügt, um allgemeine Kriterien in SQL Server 2005 Enterprise Edition zu unterstützen.

    Weitere Informationen finden Sie im Thema zur Zertifizierung von Common Criteria.

  • Die Anwendung sqllogship wird jetzt unterstützt. Diese Anwendung führt einen Sicherungs-, Kopier- oder Wiederherstellungsvorgang und zugehörige Cleanuptasks für eine Protokollversandkonfiguration aus.

  • Plancache-Verbesserungen bieten eine verbesserte Systemleistung, bessere Nutzung des verfügbaren physikalischen Speichers für Datenbankseiten sowie die Möglichkeit zur Rückgabe von Text-XML-Abfrageplänen mit einer XML-Schachtelungsebene größer oder gleich 128 mithilfe der neuen sys.dm_exec_text_query_plan-Tabellenwertfunktion. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Features von SMO für das relationale Modul

    • Table.CheckIdentityValue() generiert ordnungsgemäß den Schemanamen für den vollqualifizierten Objektnamen. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

    • Column.AddDefaultConstraint() arbeitet auf Tabellenspalten für SQL Server 2000-Datenbankinstanzen. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

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Integration Services

  • Sie können nun die Problembehandlung für die Interaktion eines Pakets mit extenen Datenquellen vornehmen, indem Sie die Protokollierung deaktivieren und das Diagnoseereignis des Pakets für die Protokollierung auswählen. Viele Paketfehler treten während der Interaktion mit externen Datenprovidern auf. Diese Provider geben jedoch häufig keine Meldungen an Integration Services zurück, von denen ausreichende Informationen zur Verfügung gestelllt wurden, um mit der Problembehandlung zu beginnen. Die im Folgenden aufgeführten Komponenten von Integration Services wurden nun instrumentiert, um vor und nach jedem Aufruf eines externen Providers eine Meldung in das Protokoll zu schreiben. Diese Meldung enthält den Namen der Methode, die abgerufen wird. Beispielsweise die Open-Methode eines OLE DB-Verbindungsobjekts oder die ExecuteNonQuery-Methode eines Command-Objekts. Sie können diese Meldungen anzeigen, indem Sie die Protokollierung aktivieren und das Diagnoseereignis des Pakets auswählen.

    • OLE DB-Verbindungs-Manager, Quelle und Ziel

    • ADO.NET-Verbindungs-Manager und DataReader-Quelle

    • SQL ausführen (Task)

    • Transformation für Suche

    Weitere Informationen finden Sie unter Paketausführung (Problembehandlung).

  • Von Integration Services und dem SQL Server-Import/Export-Assistenten wird nun der OLE DB-Anbieter für das Microsoft Office 12.0 Access-Datenbankmodul für die Konnektivität zu den Datenquellen von Microsoft Office Access 2007 und Excel 2007 unterstützt.

    Sie können den Microsoft Jet OLE DB-Anbieter nicht verwenden, um eine Verbindung zu Datenquellen von Access 2007 und Excel 2007 herzustellen. Sie müssen den OLE DB-Verbindungs-Manager und die OLE DB-Quelle und das OLE DB-Ziel verwenden, um eine Verbindung zu Excel 2007-Datenquellen herzustellen. Verwenden Sie weiterhin den Excel-Verbindungs-Manager und die Excel-Quelle sowie das Excel-Ziel, um eine Verbindung zu Excel 2003 und früheren Datenquellen herzustellen.

    Weitere Informationen zu den Verbindungen zu Exceldatenquellen finden Sie unter Excel-Verbindungs-Manager.

  • Der Wert der BypassPrepare-Eigenschaft des Tasks SQL ausführen wurde standardmäßig in True geändert.

    In früheren Versionen hatte die BypassPrepare-Eigenschaft den Wert false, wodurch angezeigt wurde, dass Anweisungen immer vorbereitet waren. In SP2 sind Abfragen standardmäßig nicht vorbereitet. Dadurch werden Fehler mit bestimmten Anbietern vermieden, wenn Sie versuchen, eine Anweisung vorzubereiten, die Parameterplatzhalter ("?") verwendet.

    Weitere Informationen zum Task SQL ausführen finden Sie unter SQL ausführen (Task).

  • Sie können jetzt in einem Kombinationsfeld Variablen für Eigenschaften bestimmter Datenflusskomponenten auswählen, die einen Variablennamen erfordern.

    In früheren Versionen mussten Sie einen Variablennamen als Text eingeben, um einen Wert für Eigenschaften bereitzustellen, die einen Variablennamen erwarteten, wie z. B. die OpenRowsetVariable-Eigenschaft der OLE DB-Quelle. Das Kombinationsfeld enthält jetzt alle verfügbaren Variablen einschließlich Systemvariablen.

  • Die Transformation für die Suche meldet jetzt die endgültige Anzahl von zwischengespeicherten Zeilen.

    Im Vollcachemodus verwendet die Transformation für die Suche eine durch einen Zeitgeber aktivierte Funktion, um die Anzahl zwischengespeicherter Zeilen zu melden. In früheren Versionen wurde durch die Funktion nicht immer die endgültige Anzahl zwischengespeicherter Zeilen gemeldet. In SP2 gibt die Transformation für die Suche eine neue Informationsmeldung aus, die die endgültige Anzahl von Zeilen enthält, die im Vollcachemodus zwischengespeichert wurden. Diese Meldung wird im Fenster Status angezeigt und vom OnInformation-Ereignis protokolliert.

    Weitere Informationen zur Transformation für die Suche finden Sie unter Transformation zum Suchen.

  • Der Task SQL ausführen verfügt jetzt über eine ParameterSize-Eigenschaft für Zeichenfolgenparameter.

    In früheren Versionen meldete der Task SQL ausführen einen Fehler, wenn über eine ADO.NET-Verbindung eine gespeicherte Prozedur ausgeführt wurde, die einen Ausgabeparameter vom Zeichenfolgendatentyp zurückgab, da die Größe des Zeichenfolgenparameters standardmäßig auf 0 festgelegt wurde. In SP2 verfügen die Parameter für den Task SQL ausführen über eine ParameterSize-Eigenschaft, mit der der erforderliche Arbeitsspeicher für einen Ausgabeparameter vom Zeichenfolgendatentyp zugewiesen werden kann. Die Skriptkomponente löst jetzt einen Fehler aus, wenn eine <columnname>_IsNull-Eigenschaft auf True festgelegt wird.

  • Die IsNull-Eigenschaft der Spalten in der Skriptkomponente löst nun eine Warnung aus, wenn sie nicht richtig verwendet wird.

    Der von der Skriptkomponente generierte Code enthält für jede Eingabe- und Ausgabespalte eine <columnname>- und eine <columnname>_IsNull-Eigenschaft. Die <columnname>_IsNull-Eigenschaft ermöglicht dem Benutzer die Angabe eines NULL-Wertes für die Spalte, indem der Wert der Eigenschaft auf True festgelegt wird. Zum Angeben eines Wertes ungleich NULL sollte der Benutzer der <columnname>-Eigenschaft einen Wert zuweisen. Wenn Sie in früheren Versionen <columnname>_IsNull auf False festgelegt haben, wurde die Eigenschaft automatisch ohne Hinweis auf True zurückgesetzt. In SP2 löst die Skriptkomponente eine Warnmeldung bezüglich der fehlerhaften Verwendung aus.

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Replikation

  • Die Enterprise Edition ermöglicht nun das Initialisieren von Abonnements für Snapshot- und Transaktionspublikationen mithilfe eines Datenbanksnapshots. Geben Sie dazu den Wert von database snapshot oder database snapshot character für die Publikationseigenschaft sync_method ein. Datenbanksnapshots bieten die Grundlage für einen stabilen Snapshotverarbeitungsmechanismus, womit Sperrungskonflikte in der Publikationsdatenbank während der Snapshotgenerierung reduziert werden können. Weitere Informationen finden Sie unter sp_addpublication.

  • Mergereplikation bietet nun eine gespeicherte Prozedur, mit der die Trigger, die gespeicherten Prozeduren und die Sichten erneut generiert werden, die zum Nachverfolgen von Datenänderungen verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter sp_vupgrade_mergeobjects.

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Reporting Services

  • Sie können eine Berichtsserverinstanz in Windows SharePoint Services 3.0 oder Microsoft Office 2007 SharePoint Server integrieren, um Berichtsserverelemente von einer SharePoint-Website aus zu speichern, zu sichern, darauf zuzugreifen und sie zu verwalten. Integrationsfeatures werden durch SP2 und ein spezielles Reporting Services-Add-In bereitgestellt, das Sie downloaden und in einer Instanz der von Ihnen verwendeten SharePoint-Technologie installieren können.

    Das neue Webpart Berichts-Viewer ist im Reporting Services-Add-In enthalten, das Sie auf einer Instanz der SharePoint-Technologie installieren. Weitere Informationen zum Webpart und anderen Integrationsfeatures finden Sie unter Reporting Services and SharePoint Technology Integration und Features Supported by Reporting Services in SharePoint Integration Mode.

  • In SQL Server 2005 Reporting Services (SSRS) wurde automatisch ein Kontrollkästchen Alles auswählen hinzugefügt, wenn Sie für einen mehrwertigen Berichtsparameter eine Liste verfügbarer Werte erstellt haben. Nach einem Update auf SQL Server 2005 Service Pack 1 (SP1) war das Kontrollkästchen Alles auswählen nicht mehr verfügbar. In SQL Server 2005 Service Pack 2 (SP2) wurde das Kontrollkästchen Alles auswählen wieder bereitgestellt. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

    Weitere Informationen finden Sie unter Aktuelle Änderungen in SQL Server 2005 Reporting Services.

  • Zum Zugriff auf eine Datenquelle aus Hyperion System 9.3 BI+ Enterprise Analytics stellt Reporting Services jetzt den Microsoft .NET-Datenprovider für Hyperion Essbase bereit. Diese neue Datenverarbeitungserweiterung stellt einen grafischen Abfrage-Designer bereit, mit dem Sie interaktiv MDX-Abfragen (Multidimensional Expressions) erstellen können. Vom Microsoft .NET-Datenprovider für Hyperion Essbase werden diese MDX-Abfragen an Hyperion System 9 BI+ Analytic Provider Services 9.3 gesendet. Dort werden aus diesen Abfragen die erforderlichen Strukturen zum Abfragen und Abrufen von Daten aus einem Hyperion Essbase OLAP-Repository erstellt. Der Microsoft .NET-Datenproviders für Hyperion Essbase erfordert Hyperion System 9.3 Beta 2. Sie müssen Hyperion System 9.3 Beta 2 auf dem Datenquellenserver installieren, bevor Sie Hyperion Essbase als Datenquelle verwenden können. Wenden Sie sich an hyperion@microsoft.com, um zu erfahren, wie Sie Hyperion System 9.3 Beta 2 erhalten können.

    Weitere Informationen finden Sie in den Themen zum Definieren von Berichtsdatasets für multidimensionale Daten aus einer Hyperion Essbase-Datenbank und zum Konfigurieren von Reporting Services für die Verwendung des Microsoft .NET-Datenproviders für Hyperion Essbase.

  • Die Berichtsmodellgenerierung aus auf Version 9.2.0.3 oder höher ausgeführten Oracle-Datenquellen wird unterstützt. Oracle-basierte Modelle können Sie mithilfe des Berichts-Managers, des Modell-Designers oder mithilfe von Management Studio generieren.

    Der Oracle-Client muss auf dem Berichtsserver und auf allen Clientcomputern installiert werden, über die remote auf den Berichtsserver zugegriffen wird. Das Verzeichnis für den Oracle-Client muss sich im Systempfad befinden, und sowohl der Berichtsserver-Windows-Dienst als auch der Berichtsserver-Webdienst müssen über Berechtigungen für den Zugriff auf die Dateien in diesem Verzeichnis verfügen.

    Weitere Informationen finden Sie im Thema zum Erstellen und Verwenden Oracle-basierter Berichtsmodelle in der SQL Server-Onlinedokumentation.

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Gemeinsame Tools

Wartungspläne

  • Mehrere Zeitpläne. Der Wartungsplan-Designer unterstützt mehrere Unterpläne für einen Wartungsplan. Jeder Unterplan kann über einen unabhängigen Zeitplant für Wartungstasks verfügen.

  • Verwaltung mehrerer Server. Wartungspläne können mithilfe von Masterservern (MSX) und Zielservern (TSX) für mehrere Server ausgeführt werden. Nach der Ausführung des Wartungsplanungs-Assistenten sind einige manuelle Konfigurationsschritte erforderlich.

  • Der Wartungsplanungs-Assistent umfasst jetzt wieder den Task Wartungscleanup aus SQL Server 2000. Dieser Task entfernt die bei der Ausführung eines Wartungsplans verbliebenen Dateien.

  • Mehrere Verbesserungen bei einzelnen Tasks:

    • Der Wartungsplantask Datenbanksicherung enthält jetzt die Möglichkeit, die Option zum Ablauf der Sicherung anzugeben, die bereits in SQL Server 2000 verfügbar war.

    • Der Speicherort der Sicherung wird nicht mehr vom Wartungsplantask Datenbanksicherung geändert, wenn er auf einen anderen Speicherort als den Standardspeicherort festgelegt wurde.

    • Der Wartungsplantask Datenbanksicherung verhindert, dass versehentlich die Option zum Erstellen von differenziellen Sicherungen und Transaktionsprotokollsicherungen für Systemdatenbanken festgelegt wird.

    • Der Wartungsplantask Verlaufscleanup enthält die Möglichkeit, die Option zum Löschen von Dateien mithilfe einer Einheit in Stunden festzulegen.

    • Der Task Statistiken aktualisieren enthält Optionen für einen vollständigen Scan oder für die Stichprobengröße, wie dies in SQL Server 2000-Wartungsplänen der Fall war.

Management Studio-Berichte

  • Benutzerdefinierte Berichte. Benutzer sind nun in der Lage, ihre eigenen Verwaltungsberichte in Management Studio zu integrieren. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzerdefinierte Berichte in Management Studio. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Vereinfachter Zugriff. Management Studio-Berichte werden jetzt direkt vom Kontextmenu des Objekt-Explorers aus geöffnet. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Verbesserte Benutzerfreundlichkeit. Jeder Bericht wird in einem eigenen Fenster geöffnet. Dadurch kann der Benutzer mühelos Berichte vergleichen. Zuletzt verwendete Berichte werden nachverfolgt. Die Berichte können so schneller aufgerufen werden. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Optimierte Skalierbarkeit. Viele der gelieferten Berichte, wie beispielsweise der Bericht zur Datenträgerverwendung, wurden für eine größere Anzahl an Objekten optimiert. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

    • Der Datenträgerverwendungsbericht für eine Datenbank wurde in fünf separate Berichte unterteilt, um die Gesamtleistung der Berichte zu verbessern. In der vorherigen Version des Berichts wurden alle Informationen in einem einzigen Bericht angezeigt. Dadurch dauerte das Anzeigen des Berichts aus umfangreichen Datenbanken lange. Im neuen Datenträgerverwendungsbericht wird nur die oberste Ebene der von der Datenbank verwendeten Daten- und Protokolldateien angezeigt. Die anderen Berichte lauten: Datenträgerverwendung durch oberste Tabellen für die obersten 1000 Tabellen, Datenträgerverwendung durch Tabellen, Datenträgerverwendung durch Partitionen und Physikalische Statistik indizieren. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

    • Im Datenträgerverwendungsbericht für eine umfangreiche Datenbank wird nicht mehr empfohlen, alle Indizes neu zu organisieren. Er basiert jetzt auf der Empfehlung für sys.dm_index_usage_stats. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

Skripterstellung

  • Skriptgenerierung. Sie können mithilfe des Skript-Dialogs unter Optionen im Menü Extras steuern, wie Objekte vom Objekt-Explorer ausgegeben werden. Dieser Dialog steuert auch die Standardeinstelllungen zum Generieren des Skript-Assistenten. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Generieren des Skript-Assistenten. Sie können nun angeben, dass die ausgegebenen Objekte eine DROP-Anweisung vor der CREATE-Anweisung umfassen. Das Ausgeben von Objekten in separate Dateien ist jetzt möglich. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Weniger Verbindungsaufforderungen beim Öffnen von Transact-SQL-Skripts. Management Studio ermittelt die Verbindung des aktuellen Kontexts. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

Datenbank-E-Mail

  • Sie können die an DatabaseMail90.exe übergebenen Parameter jetzt anpassen.

  • Kunden und der SQL Server-Kundensupport hatten Schwierigkeiten in der schnellen Identifizierung von Fehlkonfigurationen bei Datenbank-E-Mail. Die Fehlerberichterstellung wurde deshalb erweitert. Der Benutzer wird nun detaillierter über die ursächlichen Probleme informiert.

Assistent zum Kopieren von Datenbanken

  • Der Assistent erkennt jetzt noch mehr Probleme mit abhängigen Objekten und verbessert somit die Zuverlässigkeit.

  • Ausführliche Protokollierung. Eine ausführliche Protokolldatei wird während jedes Vorgangs erstellt und kann zur Fehlerdiagnose herangezogen werden.

  • Verbesserte Zuverlässigkeit für Onlinedatenbanktransfers mithilfe der SMO-Methode:

    • Gespeicherte Prozeduren, Jobs, Pakete, Nachrichten, Endpunkte, Anmeldungen

    • Berechtigungen (explizit GRANT/DENY)

SQL Server Management Studio Express

  • Benutzer können jetzt auch Datenbanken von SQL Server Compact Edition verwalten.

  • Management Studio-Berichte und benutzerdefinierte Berichte können jetzt in SQL Server 2005 Express Edition ausgeführt werden.

Setupprogramm für das Service Pack und den Hotfix Installer

  • Aufgrund mehrerer Probleme konnten Kunden Service Pack 1 nicht installieren. Die meisten Probleme im Installationsprogramm für das Hauptprodukt und die Updates wurden behoben.

Sonstiges

  • Grafische Anzeige von Show Plan. Der Abstand zwischen den Knoten wurde verringert, um mehr Planinformationen anzuzeigen. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Verbindungsserver. Das Dialogfeld Neue Verbindungsserver enthält jetzte die Schaltfläche Verbindung testen. Der Knoten Verbindungsserver im Objekt-Explorer zeigt jetzt Systemkataloge und Datenbankobjekte an. Sobald der Verbindungsserver erstellt ist, kann der Knoten erweitert werden, um Tabellen und Ansichten auf dem Remoteserver anzuzeigen. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Anzeigen von Berechtigungen. Benutzer sehen automatisch die Prinzipienliste sicherungsfähiger Elemente und ob Berechtigungen erteilt, aufgehoben oder verweigert wurden. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Vom Dialogfeld Datenbank wiederherstellen wird eine Datenbank wiederhergestellt, wenn mehrere Datenbanken in einer einzelnen BAK-Datei gesichert sind. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Im Dialogfeld Datenbank wiederherstellen kann der Pfad zum Sicherungsspeicherort bearbeitet werden, sodass nicht zugeordnete Netzlaufwerke zum Wiederherstellen von Sicherungen verwendet werden können. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Im Dialogfeld Datenbank wiederherstellen werden europäische Datumsformate bei Zeitpunktwiederherstellungen erkannt. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Im Dialogfeld Datenbank anfügen kann der Datenbankbesitzer für Anmeldungen geändert werden, die einem Windows-Domänenbenutzerkonto wie [VORDEFINIERT\Administratoren] zugeordnet sind. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Im Dialogfeld Datenbank sichern kann ein NULL-Gerät als Sicherungsziel verwendet werden. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Im Dialogfeld Datenbank sichern von Management Studio Express können Datenbanken in MSDE 2000-Datenbankinstanzen von SQL Server Desktop Engine (auch als MSDE 2000 bezeichnet) gesichert werden. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Die Leistung des Dialogfelds für die Datenbankeigenschaften wurde erheblich verbessert, sodass Datenbanken mit einer großen Anzahl von Dateien und Dateigruppen besser unterstützt werden. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

  • Das Dialogfeld Volltextkatalog-Eigenschaften ermöglicht die Verwendung eines Zeitplans für benannte SQL Server-Datenbankinstanzen zur Erstellung des Indexes.

  • Die Seite Eigenschaften des Servers (Seite Sicherheit) ermöglicht die Aktivierung der Option Common Criteria für SQL Server 2005 Enterprise Edition. Dieses Feature wird in SQL Server 2005 Express Edition SP2 unterstützt.

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